Andreas Otto

„Mein großes Thema ist seit vielen Jahren der Umweltschutz. Die Schaffung des Mauerparkes, das Bäume pflanzen im Wahlkreis, der Ausbau der Fahrradwege und des ÖPNV – all das ist Ausdruck dieser Motivation. Inzwischen geht es aber um viel mehr. Als Baupolitiker setze ich mich für Klimaschutz bei allen Gebäuden ein. Seit 2016 kämpfe ich besonders für den Holzbau, denn Holz lagert CO2 für Jahrzehnte oder Jahrhunderte ein. Im Gebäudebestand müssen wir weg von fossilen Heizsystemen – hin zu Einsparung und Erneuerbaren. Und weil es bei Gebäuden immer auch um die Bewohnerinnen geht, liegt mir die soziale Frage am Herzen. Gerade konnte ich mithelfen, dass die Schönhauser Allee 135 durch die Bewohnerinnen mit Hilfe der Genossenschaft Bremer Höhe gekauft wurde. Gut, dass das Vorkaufsrecht in Berlin genutzt hat.“

Was ich in den nächsten Jahren voranbringen möchte:

1. Berlin muss klimaneutral werden. Dafür will ich insbesondere das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Stroh oder Hanf voranbringen. Und auf jedes Dach eine Photovoltaik-Anlage schrauben. Weil der Boden möglichst wenig versiegelt werden soll, habe ich das Baukonzept „mehr hoch als breit“ entwickelt.

2. In meinem Wahlkreis soll die Verkehrsberuhigung weiter gehen. Kiezblocks, Fahrradstraßen und die Entschärfung der Konflikte zwischen Fußgängerinnen und Fahrrädern in der Schönhauser Allee sind jetzt dran.

3. Der Jahnsportpark soll ein Ort der Inklusion und des Sports für alle werden. Aber genauso muss er ein historischer Ort und eine Erholungsfläche für Anwohnerinnen bleiben.

Was habe ich in der letzten Legislaturperiode bewegt?

Als baupolitischer Sprecher habe ich in der Koalition erreicht, dass Berlin mit Holz baut. In meinem Wahlkreis wurde 2020 der Mauerpark fertig gestellt und ist jetzt fast doppelt so groß wie vorher. Dafür habe ich seit den 90er Jahren gekämpft. Jetzt setze ich mich dafür ein, dass der Jahnsportpark umgebaut statt abgeräumt wird. Auch in Pankow sind viele Menschen besorgt wegen steigender Mieten. Deshalb unterstütze ich die Festlegung neuer Milieuschutzgebiete und die Nutzung des Vorkaufsrechtes für Wohngebäude. Als Sprecher für Berlin-Brandenburg-Politik pflege ich den Dialog mit den Abgeordneten in Potsdam, aber auch mit Städten in Brandenburg.
Als weiteres Arbeitsgebiet befasse ich mich mit der Aufarbeitung der DDR-Geschichte und vielen Ost/West-Fragen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung steht erstaunlicherweise die Frage nach der Repräsentanz von Ostdeutschen stärker in der Debatte als zuvor.

Was bewegt mich dazu, Politik zu machen?

Der fehlende Umweltschutz in der DDR und der Wunsch nach Demokratie haben mich 1989 auf die Straßen Ostberlins und 1990 in die Kommunalpolitik gebracht. Der Kampf gegen den Klimawandel und kommunale Verantwortung sind Grundpfeiler meines politischen Handelns, parlamentarische Demokratie und soziale Marktwirtschaft der Rahmen.

Über Mich:

Ich wurde 1962 in Templin geboren. Die Berliner Mauer stand damals seit einem halben Jahr. Ich bin gelernter Elektriker und Elektroingenieur. Seit 1985 wohne ich in Prenzlauer Berg. Ab 1993 habe ich historische Bildungsarbeit und den Aufbau des Archivs der DDR-Opposition bei der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. organisiert. Seit 2006 bin ich Abgeordneter. Bau- und Wohnungspolitik, Haushalt, Wirtschaft, Europa, Medien und Berlin-Brandenburg sind im Parlament meine Lieblingsthemen. In diversen Untersuchungsausschüssen habe ich herausgefunden, was Senat und andere Behörden besser machen können: Am BER, bei der Sanierung der Staatsoper und aktuell bei der Unterstützung von Genossenschaften wie der „diese e.G.“

Lieblingsort im Wahlkreis

Der Arnimplatz


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